Verantwortungsvolles Spielen
Glücksspiel sollte ausschliesslich der Unterhaltung dienen – es ist kein Weg, um Geld zu verdienen, Schulden zu begleichen oder finanzielle Probleme zu lösen. Setzen Sie nur Beträge ein, deren Verlust Sie sich problemlos leisten können. Behalten Sie stets die Kontrolle über Ihr Spielverhalten und Ihre Spielzeit.
Altersüberprüfung
Die Teilnahme an Glücksspielen ist in der Schweiz erst ab 18 Jahren erlaubt – in einzelnen Kantonen oder für bestimmte Spielformen kann ein höheres Mindestalter gelten. Bitte informieren Sie sich über die in Ihrem Kanton geltende gesetzliche Altersgrenze. kmt23-buchs.ch richtet sich ausschliesslich an volljährige Personen.
Warnsignale für problematisches Spielverhalten
Die folgenden Anzeichen können auf ein problematisches oder krankhaftes Spielverhalten hindeuten. Wenn Sie mehrere Punkte bei sich erkennen, suchen Sie bitte frühzeitig professionelle Hilfe:
- Sie jagen Verlusten hinterher, um verlorenes Geld möglichst schnell zurückzugewinnen.
- Sie verheimlichen Ihr Glücksspiel gegenüber Familie, Freunden oder Arbeitskollegen.
- Sie lügen über die Höhe Ihrer Einsätze oder die mit dem Spielen verbrachte Zeit.
- Sie verspüren Unruhe oder Gereiztheit, wenn Sie nicht spielen können.
- Sie setzen Geld ein, das für Miete, Rechnungen oder den Lebensunterhalt bestimmt ist.
- Sie leihen sich Geld oder verkaufen Besitz, um weiterspielen zu können.
- Sie vernachlässigen Beruf, Ausbildung, Familie oder soziale Kontakte wegen des Spielens.
- Sie haben wiederholt erfolglos versucht, mit dem Spielen aufzuhören oder weniger zu spielen.
- Sie spielen, um Stress, Ängste oder depressive Stimmungen zu bewältigen.
- Ihr Spielverhalten verursacht Streit, Schuldgefühle oder finanzielle Not.
Selbsthilfe-Werkzeuge
Viele seriöse Glücksspielanbieter stellen Ihnen technische Hilfsmittel zur Verfügung, mit denen Sie Ihr Spielverhalten kontrollieren können. Nutzen Sie diese Möglichkeiten aktiv:
- Einzahlungslimits: Legen Sie täglich, wöchentlich oder monatlich einen Höchstbetrag für Einzahlungen fest.
- Verlustlimits: Begrenzen Sie den Geldbetrag, den Sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums verlieren dürfen.
- Einsatzlimits: Setzen Sie Obergrenzen für einzelne Einsätze oder für die Gesamthöhe Ihrer Einsätze pro Sitzung.
- Realitäts-Checks: Aktivieren Sie regelmässige Einblendungen, die Sie nach einer festgelegten Spielzeit an die verstrichene Dauer und Ihre bisherigen Einsätze erinnern.
- Selbstsperre: Schliessen Sie sich für einen bestimmten Zeitraum oder dauerhaft von Ihrem Spielerkonto aus. In der Schweiz können Sie sich zudem in der nationalen Sperrdatei (gemäss Geldspielgesetz) eintragen lassen, um von allen konzessionierten Online-Casinos und Spielbanken ausgeschlossen zu werden.
- Zeitlimits: Beschränken Sie die maximale Dauer Ihrer Spielsitzungen pro Tag oder Woche.
Hilfsorganisationen
Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person Unterstützung benötigen, wenden Sie sich an eine der folgenden Organisationen. Alle Angebote sind vertraulich und in der Regel kostenlos:
- Schweiz: Sucht Schweiz – www.suchtschweiz.ch (Telefon: 0800 104 104)
- Schweiz: SOS Spielsucht – www.sos-spielsucht.ch (Telefon: 0800 040 080)
- Deutschland: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) – www.bzga.de (Telefon: 0800 1372700)
- Grossbritannien: GamCare – www.gamcare.org.uk
- Grossbritannien: GamStop – www.gamstop.co.uk
- Australien: Gambling Help Online – www.gamblinghelponline.org.au
- Kanada: Responsible Gambling Council – www.responsiblegambling.org
- USA: National Council on Problem Gambling – www.ncpgambling.org (Telefon: 1-800-GAMBLER)
Bitte beachten Sie: Für andere Länder oder Regionen wenden Sie sich an die jeweils zuständige nationale Beratungsstelle für Spielsucht oder an Ihren Hausarzt.
Handeln Sie jetzt
Wenn Sie das Gefühl haben, die Kontrolle über Ihr Spielverhalten zu verlieren, oder wenn Sie sich Sorgen um einen Angehörigen machen, zögern Sie nicht. Kontaktieren Sie noch heute eine der oben genannten Hilfsorganisationen – telefonisch oder online. Je früher Sie Unterstützung in Anspruch nehmen, desto besser lassen sich negative Folgen für Finanzen, Beziehungen und Gesundheit vermeiden. Sie sind nicht allein, und Hilfe ist verfügbar.